Historie

2010

Mit zunächst 10 MFIs wird der neue „Mikrokreditfonds Deutschland“ gestartet. Aus Mitteln des Bundes sowie des Europäischen Sozialfonds stehen 100 Mio. Euro zur Verfügung. Die Anzahl der Kreditvergaben sowie der MFIs steigt viel stärker als erwartet an. Zum Jahresende werden 35 MFIs und 1.750 Kredite gezählt. Die Ausfallquote bleibt konstant.

2009

Seit 2005 wurden über 500 Kredite mit einem Volumen von über 3 Mio. Euro vergeben. Die Ausfallquote (Kreditausfälle in Relation zu Kredittilgungen) liegt unter 3 %, was im Hinblick auf die Zielgruppen ein großer Erfolg ist. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales schreibt den neuen „Mikrokreditfonds Deutschland“ aus.

2006

Die KfW Bankengruppe, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie investieren weitere 1,5 Mio. Euro in den Fonds, der in „Mikrofinanzfonds Deutschland“ umbenannt wird. Die Konstruktion wird maßgeblich geändert, so dass die Chancen und Risiken nun weitgehend bei den MFIs liegen.

2004

Zur Bündelung der lokalen Projekte werden das Deutsche Mikrofinanz Institut (DMI) und der GLS Mikrofinanzfonds gegründet. 80 Privatpersonen sowie die GLS Bank investieren über 500.000 Euro. Die ersten fünf Mikrofinanzinstitute (MFIs) nehmen mit großem idealistischen Engagement die Pionierarbeit auf.

2000

Die GLS Bank baut zusammen mit dem Projekt Enterprise den ersten Mikrokreditfonds auf. Finanziert werden einige junge Gründerinnen und Gründer, die von einem Jugendzentrum in Brandenburg/Havel aus betreut werden. In den Folgejahren entstehen fünf ähnliche lokale Mikrokreditprojekte.

GLS Bank - das macht Sinn